Der "Prager Frühling" 1968 und seine Folgen Flüchtlinge, Exilorganisationen und Netzwerke in Österreich

2016-04-20

Die Botschaft der Tschechischen Republik und das Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung laden ein zur Podiumsdiskussion zum Thema

 

Der "Prager Frühling" 1968 und seine Folgen

Flüchtlinge, Exilorganisationen und Netzwerke in Österreich

 

Zeit: Montag, 2. Mai 2016, 18.00 Uhr

Ort: Botschaft der Tschechischen Republik, Penzinger Straße 11-13, 1140 Wien

 

Im August 1968 wurden die Reformversuche der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei unter Alexander Dubček durch eine Invasion der Truppen von Warschauer Paktstaaten gewaltsam niedergeschlagen. Zehntausende Tschechen und Slowaken flohen in den Westen. Österreich wurde für viele von ihnen zum Erstaufnahme- und Asylland. Tausende blieben für viele Jahre. Der Einmarsch, die militärische Bedrohung, Flucht und Exil stehen im Mittelpunkt der Diskussion ebenso wie die Zusammenarbeit mit den österreichischen Behörden. Einzelne Schicksale illustrieren die Dramatik der Ereignisse, als die Gefahr eines Krieges spürbar war.

 

Begrüßung:

Jan SECHTER, Botschafter der Tschechischen Republik in Österreich

Juraj MACHÁČ, Botschafter der Slowakischen Republik in Österreich

 

Einführende Worte:

Univ.-Prof. Dr. Stefan KARNER, Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung

 

Es diskutieren:

Dr. Pavol DUBČEK, Sohn von Alexander Dubček (angefragt)

Přemysl JANÝR, Unterzeichner der Charta 77, Exil in Österreich, Vorsitzender des Tschechisch-Österreichischen Dialogforums

Dr. Libor ROUČEK, seit 1977 Exil in Österreich, 2004-2014 Mitglied des Europäischen Parlaments

Prof. Dr. Manfred WILKE, Historiker, Berlin

 

Nähere Informationen zum Programm entnehmen Sie bitte der Einladung im Anhang.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

  

Der Eintritt ist frei.

Um Anmeldung wird gebeten unter events.vienna@mzv.cz oder   +43 (1)  899 58 163

 

 

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