Renovierung der Turnhalle in der Komensky-Schule

2016-08-24

„Ich bin froh, dass ich heute die Komensky-Schule wieder besuchen konnte, die schon seit den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts Träger der Tradition des tschechischen Schulwesens in Österreich ist. Dank der Komensky-Schule haben die Nachkommen der tschechischen Eltern die Möglichkeit, durch den Unterricht Kontakt mit ihrer Muttersprache, Heimatland und mit dem Land ihrer Vorfahren zu pflegen, denn es wird in der Schule teilweise in tschechischer Sprache unterrichtet. Es freut mich, dass jedes Jahr das Interesse der Eltern und Kinder an der Komensky-Schule steigt. Es beweist, dass die tschechische Nationalität, Herkunft, und Sprache für die in Österreich lebenden Tschechen ein wichtiger Bestandteil deren Identität ist. Deshalb unterstützt die Tschechische Republik aktiv diese Schule. Ich bin froh, dass es in den letzten zwei Jahren gelungen ist, auch mit Hilfe der tschechischen Regierung, die Finanzen der Schule zu stabilisieren und ein nachhaltiges Model des Schulbetriebs einzuführen. Ich schätze auch die Unterstützung, die die Komensky-Schule von der österreichischen Bundesregierung und vom Bundesland Wien bekommt, sehr hoch. Sehr positiv bewerte ich auch die gemeinsame Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung der Komensky-Schule und des Österreichischen Gymnasiums in Prag,“ sagte Premierminister Sobotka während seines Besuchs in der Komensky-Schule in Wien.

Manche Teile der Ausstattung der Turnhalle gibt es bereits seit dem Jahr 1910, als das Schulgebäude in der Schützengasse eröffnet wurde. An die Zeit vor dem ersten Weltkrieg erinnern die Ringe oder der Sprungkasten. Seit Eröffnung  der Schule ist es die erste Gesamtrenovierung der Turnhalle.

Die Komensky-Schule in Wien bietet für etwa 500 Kinder, die in Wien leben, aber tschechische Eltern haben, Bildung in tschechischer Sprache. Interesse haben aber auch Kinder, die keine Bindung zu Tschechien haben.

Hierbei handelt es sich nicht um die erste Geldspende der tschechischen Regierung. Im Jahr 2014 bekam die Schule 2 Mio. Kronen für die Entwicklung der Schule, ein Jahr später bekam sie 1 Mio. vom sudmährischen Budget. Der Schule mangelt es aber an einer systematischen finanziellen Unterstützung, die sie für die Renovierung und Investitionen braucht.

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