Veranstaltung: Operation Antropoid - Ležáky, Lidice

2016-06-19

Die Botschaft der Tschechischen Republik in Österreich
beehrt sich, Sie zu der Veranstaltung Operation Anthropoid: Ležáky, Lidice - und zur Österreichischen Premiere des Filmes „Die Wege der Kinder“ einzuladen.

ZEIT: Mittwoch, 22. Juni 2016, um 18:30 Uhr


ORT: Botschaft der Tschechischen Republik in Österreich, Penzinger Straße 11-13, 1140 Wien

 

U.A.w.g.: events.vienna@mzv.cz

Tel.: +43 (01) 899 58 170

(telefonische Anmeldung Mo-Fr von 8:00 - 9:30 und 15:30 - 17:00)

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Der Abend wird den Schicksalen der Einwohner der zwei Orte, Lidice und Ležáky, die zur Vergeltung für den gewaltsamen Tod des stellvertretenden Reichsprotektors in Böhmen und Mähren Reinhard Heydrich  im Juni 1942, zerstört wurden, gewidmet.  Zweihundertzwanzig Männer wurden ermordet und viele Frauen und Kinder in Konzentrationslager verschleppt.

 

Programm:

„Das Schicksal heißt Ležáky“  von  Jarmila Doležalová

Jarmila Doležalová wird das Buch, in dem sie das Leben der Bewohner des Ortes Ležáky, die während dem zweiten Weltkrieg hingerichtet, deportiert oder verhaftet wurden, beschreibt, vorstellen.

Österreichische Premiere des Filmes „Die Wege der Kinder“

Der Film von Jarmila Doležalová und Martin Vadas beschreibt nicht  nur das Schicksal der Kinder, die durch die gezwungene Eindeutschung überlebt haben, sondern befasst sich auch mit der Frage, wo  das  Leben dieser Kinder, die kein solches Glück hatten, beendet wurde.  In diesem Film wird auch die Geschichte von Václav Hanf erzählt, einem Jungen aus Lidice, der in die Orte (auch in Österreich) zurückkehrt, wo er verdeutscht wurde.

Präsentation des Comics „Attentat auf Heydrich“ von Barbara Šalamounová

Für das in Tschechien erschienene Comicbuch „Die Bilder der tschechischen Geschichte 1918-1945“ schuf die deutsch-tschechische Künstlerin und Trickfilmerin Barbara Šalamounová die Geschichte über den im damaligen Böhmen und Mähren eingesetzten stellvertretenden Reichsprotektor Reinhard Heydrich.

Diskussion mit Jarmila Doležalová und Martin Vadas

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